Hygienekonzept

Hygiene-Konzept

für die Veranstaltungen des Reparaturcafés im Gemeindesaal der Corvinusgemeinde Göttingen

1. Normaler Ablauf eines Reparaturcafés

Die Reparateure sitzen einzeln an aneinander gestellten Doppeltischen, meist zwei benachbarten Reihen mit je 4 Tischen. Diese Anordnung erleichtert die Kommunikation zwischen den Reparateuren, erleichtert die Kabelführung der elektrischen Versorgung und ermöglicht, dass der/die Besucher/in bei der Reparatur des Gerätes dabeisitzen kann.

Empfangen werden die Besucher in einer Reihe aus zwei Tischen, wo die Reparatur-Protokolle übergeben, z.T. ausgefüllt und dann ausgelegt werden. Ein Reparateur sucht sich die passende Reparatur-Aufgabe, holt die dazugehörende Person und begibt sich mit dieser an seinen Tisch. Dort erfolgt der Reparatur-Versuch. Das Beisitzen und Helfen der Besucher sind wichtige Merkmale des Reparaturcafés: Es ergeben sich Gespräche über Nachhaltigkeit und Ähnliches, die Besucher erleben die Reparatur, sie helfen oder führen sie unter Anleitung durch.

Besucher, die noch nicht an der Reihe sind, sitzen an der Fensterseite an Stühlen. Ein Rollwagen mit Getränken und Gebäck steht zur Verfügung.

2. Hygienische Konflikt-Punkte

Situationen, in denen die Abstandsregel möglicherweise nicht eingehalten werden kann: Schlange an/in der Eingangstür vor allem zu Beginn der Veranstaltung, „Aufnahmesituation“, Nutzung des Getränke-Angebots, das Sitzen am Reparaturtisch, das Verlassen des Raumes, mögliche „Überfüllung des Raumes…

Die bisherige Praxis der Selbstbedienung bei Getränken und Gebäck lässt sich nicht mit bestehenden Hygieneregeln vereinbaren.

3. Maßnahmen zur Einhaltung der Hygieneregeln:

  • Besucher müssen sich zum Reparaturcafé anmelden, sodass maximal etwa 12 Besucher im Gemeindesaal an den Reparaturtischen sitzen oder darauf warten. Die Besucher bekommen eine Bestätigung mit einem Zeitraum, in dem sie kommen können.
  • Reparateure und Organisatoren/Helfer füllen das Bestätigungsformular „Ehrenamt in Coronazeiten“ aus.
  • Besucher müssen beim Betreten des Gebäudes einen Mund-Nase-Schutz (M-N-Schutz) tragen. Der M-N-Schutz darf erst am Warteplatz abgenommen werden.
  • Vor der Tür desinfizieren sich die Besucher die Hände mit Sterillium.
  • Die Empfangsschlange wird durch auf den Boden geklebte Abstandsstreifen in die Länge gezogen.
  • An einem Extratisch vor dem Gemeindesaal, tragen sich die Besucher/innen in Listen ein (Name, Anschrift, Telefon, Uhrzeit).
  • Die Eingangsberatung findet über den Tisch mit entsprechendem Abstand statt. Die dort tätigen Mitarbeiter des Reparaturcafés tragen gegebenenfalls M-N-Schutz oder ein Gesichtsvisier.
  • Zum Ausfüllen der Reparaturprotokolle notwendige Stifte werden von Mitarbeiten mit Hygiene-Tüchern desinfiziert. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Protokolle von Mitarbeitern ausgefüllt werden.
  • Die Stühle für die Wartenden stehen in mindestens 1,5m Abstand. Flächen an den Stühlen, die mit den Händen berührt worden sind, werden desinfiziert, wenn der Besucher das Reparaturcafé verlassen hat.
  • Die Tische der Reparateure sind wie im Stellplan ersichtlich angeordnet: Der Reparateur an einer Seite der langen Seite des Tisches. Der/die Besucher/in sitzt an der entfernten gegenüberliegenden kurzen Seite. Die Tische stehen mit ausreichend Abstand voneinander.
  • Holt sich ein Reparateur ein neues Reparaturprotokoll, trägt er M-N-Schutz (oder Gesichtsvisier), um mit der Besucherin/dem Besucher (dieser trägt dann auch MNS) ein Gespräch über den Schaden führen zu können. Sitzen beide am Tisch kann der Reparateur den M-N-Schutz (oder das Gesichtsvisier) wieder abnehmen. Die/der Besucher/in trägt weiterhin MNS.
  • Das zu reparierende Gerät wird vor und nach der Reparatur mit einem Desinfektionstuch abgewischt.
  • Statt Selbstbedienung am Getränkewagen wird durch eine/n Mitarbeiter/in Wasser (Kaffee, Tee) ausgegeben. Dabei werden Handschuhe getragen. Auf Gebäck wird verzichtet ebenso auf die sonst später gelieferte Pizza für die Reparateure.
  • Das Verlassen des Gemeinderaums erfolgt nicht durch den Saal-Haupteingang, sondern durch die Küche in den Flur (dazu muss die Tür aufgeschlossen und die davorstehenden Gegenstände an einem anderen Ort gelagert werden). An der Ausgangstür wird durch Schilder darauf hingewiesen, dass bei Gegenverkehr Abstand gehalten werden muss.
  • In regelmäßigen Zeitabständen (mindestens stündlich) wird mithilfe mehrerer Fenster stoßgelüftet. Wenn es die Außentemperaturen erlauben sind 2 Fenster die ganze Zeit geöffnet.
  • In den Toiletten besteht die Möglichkeit des Händewaschens. Seife und Einmal-Handtücher stehen zur Verfügung.
  • Nach der Veranstaltung werden benutzte Gegenstände und Möbel mit Flächen-Desinfektionsmittel behandelt. Das Geschirr (Gläser, ggf. Karaffen) wird in der Spülmaschine gesäubert.